Aktuelles


MANV-Übung 26.11.2022

Heute hatten wir den Rettungsdienst des Landkreises Wesermarsch zu Gast. Grundlagen für diesen Übungstag waren die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und THW. Zur Unterstützung dieser Übung wurden eine Einsatzgruppe der DLRG engagiert, die für die Darstellung von verletzten Personen zuständig war. Perfekt geschminkte Darsteller und gekonnt inszenierte Unfalldarstellungen überraschten Hilfskräfte bei ihrer Arbeit.
Los ging es mit einer theoretischen Unterweisung. Es wurden die relevanten Punkte einer ManvV – Lage erläutert.
Nach dem Frühstück begann die erste Übungslage. Insgesammt 3 Übungszenarien wurden über den ganzen Tag durchgespielt. Immerwieder wurden die zwei Unfallfahrzeuge mit „Verletzten“ bestückt und die Rettungktäfte mussten die gelernten Arbeitsabläufe abrufen und die Verletzten retten und versorgen. Die Feuerwehr Reitland wurde von der Feuerwehr Seefeld unterstützt, der Rettungsdienst vom THW- Ortsverband Nordenham.
Alles in Allem war es ein sehr informativer aber auch anstrengender Tag. Sehr viele neue Erkenntnisse wurden gesammelt und ausgetauscht. In zwei Jahren soll diese Aktion wiederholt werden.

Es Weihnachtet

Jahreshauptversammlung 2021

Am 11. März 2022 konnten wir endlich wieder eine Jahreshauptversammlung in gewohntem Rahmen durchführen. Wegen der Corona Pandemie hatte es im letzten Jahr nur eine Mitgliederversammlung in kleiner Runde gegeben.

Nach der Eröffnung durch unseren Ortsbrandmeistern Stefan Joachimsthaler (es war nach 2 Jahren im Amt seine erste Jahreshauptversammlung), wurde das Protokoll der Versammlung von 2019 verlesen. Spannend, was sich in der Zeit alles verändert hat. Zum Beispiel war unser heutiger Gemeindebrandmeister Robert König damals noch unser Orstbrandmeister. Der nächste Tagesordnungspunkt war der Jahresbericht für 2021, ein Jahr, dass von vielen Einschränkungen geprägt war. Denoch haben wir das beste draus gemacht und waren stets einsatzbereit. Dieser Meinung war auch unser Alterpräsident Fritz Büsing. Der Gruppenfüher und Atemschutzbeauftragte Florian Wulf beklagte die gerine Anzahl an Atemschutzgeräteträgern. Deinstbuchführer Reiner Hülstede berichtete: Aufgrund der Pandemie waren etwas 3000 weniger Dienststunden als üblich möglich, trotzdem gab es einen Kameraden der sich auch während der Einschränkungen – aus Infektionsschutzgründen allein – um die Funktionsfägikeit der Geräte gekümmert hat. Heiko Grape kam so auf über 200 Stunden, Danke für deinen Einsatz!

Nach dem Grußwort der Gäste aus Rat und Verwaltung sowie unserer Feuerwehr Führung gab es einige Ehrungen und Beförderungen, die sich in den letzen 2 Jahren angestaut hatten.

Hier seht ihr die stolzen Kameradinnen und Kameraden:

Unter dem Punkt Verschiedenes wurde unter anderem der schlechte Zustand der Unterflurhydranten kritisiert, bei der letzten Überprüfung im Dezember 2021 waren viele Hydranten so tief unter der Erde, dass sie nich auffidbar und bei Frost nicht zugänglich sind.

Nach dem offiziellen Ende der Versammlung ging es in den gemütlichen Teil über.

Übung Menschenrettung aus Grube

Beim heutigen Übungsdienst wurde die Menschenrettung aus einer Grube geübt. Zur Vorbereitung wurde unsere Löschgrube mit Feuerlöschkreiselpumpe und Tauschpumpe geleert. Danach wurde es spannend, denn einer unserer neuen Rettungsdummys musste mit Hilfe einen sogenannten Leiterbocks aus der Grube nach oben befördert werden. Als alle Knoten fest waren klappte die Rettung reibungslos. (Bilder folgen ;-))

Atemschutzübung im Bollenhagener Moorwald

(Text und Bilder Jörg Wiggers)

Gestern war unsere Feuerwehr im Bollenhagener Moorwald um eine Atemschutz Leistungsprüfung zu absolvieren. Es geht darum, die Leistungsfähigkeit unserer Atemschutzträger zu fördern. Es gibt im Moorwald eine ca. 15 Meter hohen Aussichtsturm.
Dieser musste mit verschiedenen Feuerwehr – Utensilien bestiegen werden.

Lockdown Beschäftigung bei der Feuerwehr Reitland

(09.03.2021 von Jörg Wiggers)

Was machen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Reitland so am Dienstabend, wenn keiner aufgrund der Corona-Beschränkungen zum Dienst darf? Diese Frage habe ich mal in die WhatsApp-Gruppe der “Firefighters Reitland” gestellt.

Nun, angefangen bei den Gerätewarten. Sie heißen nicht so weil sie auf die Geräte warten, sondern sorgen dafür, dass alles funktioniert. Sie sorgen dafür, dass die Fahrzeugmotoren anspringen und der Luftdruck auf den Bremsen stimmt. Sie starten die Motorgeräte regelmäßig, damit Sie im Einsatzfall vernünftig laufen und einsatzbereit sind. Auch die Elektrogeräte werden auf ihre Funktion hin überprüft. Für das akkugetriebene Rettungsgerät gilt dasselbe. Da der Gerätewart immer allein im Feuerwehrhaus ist, hat er sich zwei Luftballons mit Gesichtern bemalt und die im Aufenthaltsraum an den Tisch gesetzt, damit er nicht so einsam ist. Es wäre so langweilig beim Dienst, aber erzählen tun die ja auch nix.

Von unserm Stellvertretenden Ortsbrandmeister ist zu vermelden, dass er jeden Montag nach der Probealarmierung ins Feuerwehrhaus pilgert, um die Alarmierung zurückzustellen.

Einsätze dürfen wir unter Beachtung der Abstand- und Hygienevorschriften fahren. So waren wir zuletzt mit den Schweier Kameraden auf der B437 bei einem LKW-Unfall. Der Fahrer war mit seinem Fahrzeug in den Graben geraten und hatte sich dabei schwer verletzt. Er wurde nach der Rettung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Einige Kameraden schauen sich jetzt regelmäßig Feuerwehrsendungen im Fernsehen an. So bildet man sich bei der Sendung “112 Feuerwehr im Einsatz” weiter und schaut sich wahrscheinlich zum hunderttausendsten Mal “Backdraft-Männer die durchs Feuer gehen” an. Als wenn wir nicht auch Frauen in der Feuerwehr hätten. Hollywood lässt grüßen.

Wiederum Andere lesen vermehrt Fachlektüre zum Beispiel den ”St. Florian” oder das Brandschutzmagazin oder sinnieren über die neueste Auflage des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes, was wohl auch eher etwas für unsere Führungskräfte ist.

Viele treiben auch mehr Sport um -nicht nur für den Einsatz- fit zu bleiben. So mancher Hometrainer wird seitdem stark beansprucht.

Unsere Tippse -so nennen wir unseren Schriftwart- hat Einladungen für die Jahreshauptversammlung geschrieben und doch nicht verschickt. Findet ja keine statt. Er hat dann an die Fördervereinsmitglieder eine Info verschickt, das es Uns noch gibt und das die Hauptversammlung des Fördervereins dieses Jahr nicht stattfinden wird. So bleibt Ihm zumindest der Jahresabschluss treu. Der muss auf jeden Fall geschrieben werden. Statistik tut Not.

In einigen Feuerwehren wird ein Online-Dienst angeboten. Das heißt, dass man z.B. das Thema “Fahrzeugkunde” in einem Fragebogen verpackt und der muss dann während einer Videokonferenz abgearbeitet werden. Die Begeisterung aller Reitlander Kameradinnen und Kameraden war schier nicht zum Aushalten Kommentar: Online? Nöp! Dann Arbeiten viele auch Online im Homeoffice, da hat man abends keine Lust mehr am Bildschirm Fragen zu beantworten.

Nach dem wir uns vor dem zweiten Lockdown einen PKW zum Auseinanderschneiden besorgt hatten, muss der noch auf sein Tranchieren warten. Derweil hat ein Kamerad von uns ein weiteres altes Auto hinzu gestellt. Nun müssen wir langsam aufpassen, dass da kein Schrottplatz entsteht.

Positiv hat sich auch das Aufräumen im Kleiderschrank ausgewirkt. Hat doch eine Kameradin ihre lang vermisste Leistungsspange wieder gefunden!

Ja, und der Pressesprecher? Der hat denn mal alle Erlebnisse aufgeschrieben.

60 jähriges Jubiläum Günter Hoting